JETZT IST SCHLUSS!!!

Noch so ein verschwendeter Tag.

1 Kilo Gift gefressen und jetzt träge und traurig.

 

Aber so verschwendet war der Tag nicht, denn ich habe ein Buch von Christian Bischoff gelesen. Ab sofort werde ich jeden Tag üben, mich zu fokussieren. 

Niemals werde ich die Hoffnung aufgeben dass ich so bald mein Leben im Griff haben kann.

Er hat mir die Augen geöffnet. Ab heute sage auch ich: "Ich frage mich nicht, ob  ich es schaffen kann, denn das ist keine Frage. Die Frage ist WIE kann ich es schaffen?

Mit dem WILLEN, es zu schaffen. Und den habe ich viel zu lange unterdrückt...

21.4.11 18:25, kommentieren

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Eklig

Ich bin so leer, müde, kraftlos.

Ich versuche verzweifelt, mich aufzurichten. Aber jeder kleine Luftzug schmeißt mich auf die Erde zurück... wie soll das weitergehen?

 

 

Grausame Erlösung


Begleiten wird sie dich,

Und leiten ewiglich

Dein Schritt folgt nur noch ihr,

Zu Stillen ihre Gier


Bezwingen wird sie dich,

Mit teuflischem Gesicht

So ringest du mit ihr,

Bis alles du verlierst


Um endlich einzusehn',

Dagegen aufzustehn'

Verwandelt hat sie dich,

Doch ändern wird sie nichts


Nur wachen jeden Tag,

Und ernten deine Saat

Kannst dich ihr nicht entziehn',

Zu wertvoll sie dir schien


So profitiert ihr Halt

Von Schwäche, mit Gewalt

Die unsichtbar sich wähnt

Abhängigkeit, versöhnt

 

 

20.4.11 18:53, kommentieren

Mir ist schlecht.

Und dabei hatte ich mir doch vorgenommen, heute richtig früh zu starten mit meiner neuen Willenskraft. Mal wieder hab ich mich überschätzt. Es war einfach zu viel, die Fressorgie mal wieder zu lang. Wenigstens hab ich mit dem Kotzen aufgehört.

Außerdem hab ich jetzt endlich mit meinen Eltern geklärt, was lange im Raum stand. Ich habe das Gefühl, dass es zwar schmerzhaft ist, ich aber jetzt endlich den Schritt aus der emotionalen Abhängigkeit von meiner Mutter getan habe. Und schmerzhaft nicht nur für mich... wie verletzt sie war, obwohl sie wusste dass es dazu keinen Anlass gibt.

Mittlerweile habe ich meine erste Praktikumszusage. Nach all den Absagen. Und auch noch eine mehr oder weniger bezahlte Stelle. Ist zwar am Arsch der Welt, in einem kleinen fränkischen Kaff, aber das soll mir jetzt erst mal egal sein. Sind auch nur knapp 6 Wochen. Regieassitenz. 

 

 

20.4.11 09:00, kommentieren

Ab heute bin ich Blogger =)

 

Schön, dass du dich zu mir verirrt hast !

 Mein Name ist Anouk, ich bin 19 und auf der Suche nach meiner Zukunft.

Tagebuchschreiben ist langweilig. Ich habe ein Medium gesucht, das ich allumfassend gestalten kann. Sowohl mit Bildern und Videos als auch mit Tagebucheinträgen, Gedichten und anderen Texten. Vor allem aber möchte ich jemandem meine Gefühle anvertrauen, sie mir von der Seele schreiben, und dabei vielleicht selbst etwas mehr Klarheit über mein seltsames Dasein erhalten.

Ich freue mich sehr, dass du mich zumindest in diesem Moment dabei begleitest. Vielleicht findest du dich selbst in mir wieder, vielleicht bewunderst, bedauerst, vielleicht verachtest du mich.

Es wäre alles legitim.

Ich freue mich über Kontakte zu lieben, nachdenklichen, offenen, neugierigen, leidenschaftlichen Menschen. Deswegen zögere nicht, mir zu schreiben. Man erhält immer so viel wie man gibt. 

In meiner Vergangenheit war es oft so, dass ich mehr bekommen habe als ich gab. Dafür bin ich unendlich dankbar. 

Meine Geschichte ist leider kein beneidenswerte.

Ich habe seit ein paar Jahren Essstörungen, seit einem halben Jahr Bulimie. Ich kam von einem Punkt an dem ich dachte, ich könnte alles erreichen, zu einem Punkt, der dem Erdboden gleich war. An dem alle meine Träume zerschmettert sind. Ich glaube, man nennt diesen Punkt "erwachsen werden". Emotional habe ich mich dagegen gewehrt, bis ich keine Kraft mehr dazu hatte.

Alles was ich hatte ist eingebrochen. Und nun bin ich dabei, mein Leben neu zu gestalten. Ich bin in Therapie und versuche, mich selbst zu reflektieren, um irgendwie eines Tages die Kraft zu finden, wieder aufzustehen. Ich muss sagen, dass ich mir noch vor einem Jahr nicht hätte vorstellen, was dieser Schritt erfordert.

 Die Welt ist groß und ich bin zu kleinen Geistes um sie zu verstehen. Soviel weiß ich wenigstens, und auch dass ich die Welt nicht verstehen muss, solange ich mich selbst verstehe. Das ist ab heute mein Ziel.

Ich möchte mich selbst so programmieren, dass ich den Schritt aus der fälschlich so genannten "Disziplinlosigkeit" schaffe und mit meiner Willenskraft all das erreiche, wovon ich vor dem Zusammenbruch geträumt habe.

Nur wer weiß wie tief man fallen kann, der wird auch zu schätzen wissen, auf welcher Höhe er sich befindet.

19.4.11 17:37, kommentieren